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UmschaltenAPI 623 ist ein neuerer Standard des American Petroleum Institute für Hochleistungs-Absperrventile, die für anspruchsvolle Anwendungen in der Erdölindustrie entwickelt wurden. BS 1873 ist ein älterer britischer Standard mit weniger strengen Anforderungen für den allgemeinen industriellen Einsatz.
Standardentwicklung und Zeitplan
API 623 wurde erstmals im September 2013 veröffentlicht und ist nach wie vor die aktuelle Version. Dieser relativ neue Standard basiert auf jahrzehntelanger Branchenerfahrung und geht auf die spezifischen Anforderungen moderner Erdölanlagen ein.
BS 1873, ursprünglich im Juli 1952 veröffentlicht und im April 1975 in der zweiten Ausgabe herausgegeben, ist seit Jahrzehnten weitgehend unverändert geblieben. Dieser ältere Standard enthält viele Designverbesserungen nicht, die in neueren Spezifikationen berücksichtigt werden.
Wichtige technische Unterschiede
Größenabdeckung und Druckwerte
Der Hauptunterschied zwischen API 623 und BS 1873 liegt im Anwendungsbereich. BS 1873 deckt Ventile ab 2 Zoll ab und erstreckt sich bis hin zu größeren Größen mit niedrigeren Druckstufen. API 623 konzentriert sich auf Ventile ab 2 Zoll und zielt speziell auf Mittel- und Hochdruckanwendungen ab, bei denen Zuverlässigkeit entscheidend ist.
Anforderungen an die Wandstärke
API 623 schreibt wesentlich dickere Ventilkörperwände vor als BS 1873. Beispielsweise verlangen die meisten API 623-Ventilspezifikationen eine Mindestwandstärke, die die Anforderungen von BS 1873 übertrifft, mit nur wenigen Ausnahmen, wie z. B. 2″ Klasse 150 oder 12″ Klasse 300-Konfigurationen.
Diese erhöhte Wandstärke bei API 623-Ventilen bietet eine bessere Druckbelastbarkeit und verbesserte Korrosionsbeständigkeit, wodurch sie für raue Raffinerieumgebungen geeignet sind.
Schaftdurchmesser und Dichtungszuverlässigkeit
API 623 schreibt größere Schaftdurchmesser vor, insbesondere für Hochdruckanwendungen. Beispielsweise hat ein 6-Zoll-Ventil der Klasse 600 nach API 623 einen Schaftdurchmesser von 48 mm, während das entsprechende Ventil nach BS 1873 nur 41,3 mm hat.
Der größere Schaftdurchmesser verringert die Verformung unter hohem Druck, minimiert das Leckagerisiko und verbessert die allgemeine Dichtungszuverlässigkeit. Dieses größere Schaftdesign trägt dazu bei, Ausfälle bei kritischen Erdölanwendungen zu vermeiden.
Strömungsrichtung und Scheibendesign
API 623 Durchflussbeschränkungen
API 623 schreibt einen unidirektionalen Durchfluss von der Niederdruck- zur Hochdruckseite vor. Die Scheibenkonstruktion verarbeitet den Druck aus einer Richtung, wobei der mittlere Druck dazu beiträgt, im geschlossenen Zustand eine dichte Absperrung zu erreichen.
BS 1873 Bidirektionale Fähigkeit
BS 1873 unterstützt bidirektionalen Durchfluss mit verschiedenen Konfigurationen. Bei Niederdruckbedingungen (≤40 MPa) bewegt sich der Durchfluss von niedrigem zu hohem Druck. Bei Hochdruckanwendungen (>40 MPa) ermöglicht es einen Durchfluss von hohem zu niedrigem Druck mit einem Doppelscheibendesign, das zuerst die kleinere Scheibe öffnet, um den Druck auszugleichen, bevor die Hauptscheibe angehoben wird.
Bohrungsdurchmesser und Durchflusseigenschaften
API 623 gibt für gleichwertige Druckklassen typischerweise kleinere Bohrungsdurchmesser vor als BS 1873. Ein 6-Zoll-Ventil der Klasse 600 gemäß API 623 hat einen Bohrungsdurchmesser von 135 mm, während BS 1873 152 mm vorschreibt.
Die reduzierte Bohrung in API 623 erhöht den Strömungswiderstand, bietet aber eine größere Dichtungskontaktfläche, was für Hochdruckdichtungsanwendungen von Vorteil ist. Dies führt jedoch zu einem höheren Strömungswiderstand und einem höheren Betriebsdrehmoment.
Anforderungen an die Disc-Führung
API 623 erfordert eine vollständige Scheibenführung über den gesamten Hubbereich. Für Druckstufen der Klasse 900 und höher muss die Scheibe ohne Schaftführung ausgeführt werden, um ein Festfressen zu verhindern und eine ordnungsgemäße Abdichtung zu gewährleisten.
BS 1873 verlangt lediglich, dass die Scheibe über einen Führungsmechanismus verfügt, ohne die Methode oder die Hubanforderungen anzugeben. Diese weniger spezifische Führung kann zu einer unzureichenden Scheibenabdichtung oder einem Blockieren des Ventils während des Betriebs führen.
Praktische Anwendungen
BS 1873 Absperrventile eignen sich gut für allgemeine Industrieanwendungen mit moderatem Druck und Standardbetriebsbedingungen. Sie bieten kostengünstige Lösungen für die Wasseraufbereitung, die Verarbeitung leichter Chemikalien und ähnliche Anwendungen.
Für anspruchsvolle Anwendungen in der Erdölindustrie, API 623-Absperrventile bieten das robuste Design, das für die in Raffinerien und petrochemischen Anlagen herrschenden Betriebsbedingungen mit hohem Druck, hohen Temperaturen und Korrosion erforderlich ist.
Die Kenntnis dieser Unterschiede ist entscheidend für die Auswahl geeigneter Ventilstandards für spezifische Anwendungen. Für ein besseres Verständnis von API-VentilstandardsIngenieure können auf detaillierte Spezifikationen zurückgreifen, die die richtigen Auswahlkriterien für verschiedene Industrieumgebungen umreißen.
Hervorragende Fertigungsqualität
Bei der XINTAI Valve Group fertigen wir sowohl API 623- als auch BS 1873-Absperrventile, um den unterschiedlichsten Branchenanforderungen gerecht zu werden. Unsere über 25-jährige Erfahrung stellt sicher, dass jedes Ventil die spezifischen Anforderungen seiner vorgesehenen Anwendung erfüllt, sei es die robuste Konstruktion nach API 623 für den Erdöleinsatz oder das vielseitige Design nach BS 1873 für den allgemeinen industriellen Einsatz.












